Dienstag, 24. Mai 2011

Foto-Nachlese: good times at the Bodensee

Die Kamera war natürlich mit am Bodensee - Fotos vom Hund, Blumen und natürlich vom schönsten See, dem Bodensee!



Billy



Pfingstrosen im Garten meiner Eltern


am Meersburger Fähranleger



auf der Fähre:




in Konstanz:


alter Schiffskran in Klein-Venedig


Yachthafen Konstanz



die München legte gerade an als wir vorbeigingen


Flasche leer...

in der Konstanzer Innenstadt:


Hurra Hurra die Arbeit wird knapp




Hand an einer alten Türglocke:


Die Reste der abgebrannten Häuser in der Konstanzer Altstadt:


das Konstanzer Rathaus mit dekorativem Touristen im Vordergrund




Steingesicht im Innenhof des Konstanzer Rathauses














back in Vienna

Hui, das ging schnell.
Da bin ich schon wieder in Wien und habe die Berichterstattung unterbrochen.

Warum? Einfach! Drama!

Nach dem fertig nähen Donnerstagnacht probiert man das Teil mal an und stellt fest dass es RIESIG ist.
Wenigstens sah der Ausschnittbeleg hübsch aus:






Vorher anprobieren ist ja auch überbewertert. Urks!
Freitags dann also panisch nochmal auftrennen und alles enger nähen. Unterbrochen von anderem unnötigem Stress. Und Packerei.

Das Ding landete letzten Endes dann unfertig im Koffer und wurde Samstag nacht fertig genäht. Ohne Ärmel. Der eine Ärmel lag nämlich bis zu seiner Entdeckung am nächsten Morgen bei den schmutzigen Socken. Ging aber auch ohne Ärmel sehr gut und ich glaube es wird auch so bleiben. :)


So, genug geschwafelt - hier gibts ein Foto:





...und bitte nicht auf den depperten Gesichtsausdruck achten! :)

Donnerstag, 19. Mai 2011

Dye dye dye my darling!

So, jetzt. Kaffee, tiefgekühlte Himbeeren - und weiter gehts.

Zuschnitt sieht auf Fischgratparkett irgendwie ziemlich gut aus. Besser als auf meinem Laminat in München damals. :)


Da sieht man vor allem am vordersten Schnittteil, dass der Rock ziemlich weit wird. Insgesamt hat das Kleid selbst bestimmt 4m Umfang am Saum. Da ich aber zu faul zum genau messen bin, schätzen wir das mal nur.

Nachdem alle schwarzen Teile zugeschnitten waren und schön mit Nahtband und Vlieseline versehen (wir wissen ja alle dass schräg geschnittene Ausschnitte ein Hund sind!), wurde dann noch nach Stoff für den Kragen gesucht. Creme haben wir natürlich nicht, nur weiß. Aber keine Sorge, das wird schon! *zuschneid*

Nachdem dann alles zugeschnitten, konstruiert und pipapo war, war es halb 5 und Bettchenzeit. Weiter gings dann Donnerstag morgen (mittag für Normalbürger).

Frühstückstee und Stoff färben kombiniert:


yummy!

aufgrund meiner akuten Schwäbischness heute habe ich so viel Schwarztee getrunken wie sonst nie, da ich die Beutel nicht nur zum färben nehmen (=verschwenden) wollte. Das Spiel ging also so: Tee aufgießen, ziehen lassen - Beutel in den Färbesud mit reinwerfen... Tee trinken, Tee aufgießen, ziehen lassen - Beutel in den... ihr wisst schon. Nach der ersten Wiederholung kam dann zwischen jedem Schritt noch die Extrastufe "ganz dringend pinkeln gehen" dazu.

Spezialisten unter sich mal wieder!

Nach mehreren Versuchen hatte ich dann auch die richtige Einwirkdauer für den gewünschten Farbton herausgefunden: 2 Minuten. Hier sieht man meine Samples:




Interessant ist, dass der Stoff sich anscheinend nach einer Weile sättigt, ziemlich schnell sogar.

Wieder ebbes glernt!

Der Tee-Ton gefällt mir auf jeden Fall sehr gut, besser als diese gelben "Creme"-Töne, die man im Handel bekommt.
Auch wenn es etwas aussieht wie mein *heißgeliebter* Nessel aus der Modeschulzeit. :D

Hier sieht man noch einmal den Originalstoff und den gefärbten aufeinander:


Und weil das Färben so toll war hab ich gleich den halben Nachmittag mit den Pfoten in der Schüssel verbracht.

Band gibts ja übrigens auch noch in dem Kleid. Am Saum unten sollen 2 Reihen Satinband aufgenäht sein. Das gabs leider nur aus Polyester. Polyester zu färben ist übrigens auch ein Hund.
Ich bilde mir aber ein, dass ich durch färben im heißen Tee einen Creme-Stich ins Band bekommen habe. Was beim Färben übrigens aussah wie eine Art skurrile Bandnudelsuppe:







Mahlzeit!

Nach dem Auswaschen stellte sich dann die Frage: was tun mit 30 m Band? Wie trocknen? Nach (nicht funktionierenden) Trockenbügelversuchen dann die Lösung: Wir binden das ganze auf den Wäscheständer. Ich weiß nicht ob das bei normalen Wäscheständern so gut funktioniert, aber bei meinem ging es recht gut, da der durch die dicken Stäbe etwas Zug verträgt.




sieht auch ganz gut aus, oder?



aus der Nähe auch schön :)


Durch die Spannung trocknet das Band gleichmäßig und bleibt glatt.
Soweit die Theorie - noch ist es aber nicht abgenommen.


Ich werde jetzt aber auch mal nähen gehen. Denn nur hier zu posten bringt das Kleid nicht weiter und morgen abend geht der Flieger gen Heimat. :)

Oh tender sailor man...

Es ist endlich so weit: Liz näht sich ein Matrosenkleid!

Nach Jahren des Planens und Habenwollens werden jetzt Nägel mit Köpfen gemacht.

Anlass mich selbst in den Hintern zu treten ist der Huttag in Lindenberg, auf dem die liebe Julia von der Hutmanufaktur Julace West einen Stand haben wird.
Da ich ihr verkaufen helfen werde muss natürlich ein schickes Outfit her - am besten passend zu den Produkten. Trachten oder Retro war die Frage - welche Frage? Retro natürlich.
Passend zur aktuellen Kollektion 2011, die den Filmdiven der 30er - 60er Jahre gewidmet ist.
Die Farben halten sich im Bereich Schwarz, Creme, Chocobraun, Latte (ein helles Milchkaffeebraun), Rot und Rosé.

Grundfarbe der Klamotte ist somit eh klar: schwatt mutt her!

Als Kombinationsfarbe wurde Crème erkoren, das ist am neutralsten. Bevor ich da nen ganz anderen Rotton erwische mangels Vorausabgleichsmöglichkeiten - nicht auszudenken!

Das Kleid selbst war eine etwas schwierigere Geburt - es gibt aber auch so viele schöne Schnitte die gut passen würden!
Dieser Burdaschnitt hier z.B. war in der engeren Auswahl:

Quelle: burdastyle.de

War mir dann aber doch zu krass - vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass ich mich darin bewegen können möchte.
Wär ja auch ganz praktisch so zum arbeiten. Das wird aber auf jeden Fall noch nachgeholt!

Naja, nach dem durchforsten verschiedener Quellen musst dann doch mal wieder mein Lieblingsschnitt herhalten. Da weiß man was man hat! :)

Es handelt sich hierbei um einen bis zur Unkenntlichkeit abgewandelten Burdaschnitt aus dem Jahre 1999 - ein Hemdblusenkleid.

Ich hatte den Schnitt 2008 für mein Halloweenkostüm (Zombie 1950s Diner Waitress) benutzt, was dann so aussah:
(einmal vor dem zombifizieren mit Kunstblut, Bleiche und Kaffee - und einmal fertig)
Soweit, so gut - und was soll jetzt draus werden?

Das da:

Bitte einmal Applaus für die für jedermann leicht verständliche Skizze!

Eigentlich wollte ich es letzte Woche schon nähen. Aber. Mein Freund ist am Sonntag für 2 Wochen Bergwerke unterminieren gefahren, deswegen sind wir dann doch noch etwas mehr aufeinander geklebt.
Sobald er aus der Tür war, wurde jedoch Schnittbau betrieben. Erfolgreich.
Am Abend dann mit Grausen festgestellt, dass nichts mehr von dem Stoff da war, den ich dafür verwenden wollte. (Liebe Nähtanten, ihr wisst schon: das Modell "schwarzer Baumwollstoff mit Elasthan, den man eh für alles verwenden kann")
Schluck!
Gut, kann man ja kaufen - gibts auch für 3 €/m beim Müller... passt also.
Am Montag dann halt. Danach Spontan-Ikeatour und Dienstags im Alleingang den 2,40-Schrank besiegen. Schrank muss sein!
Also am Mittwoch dann halt Zuschneiden. Auch gut.
Mittwoch ist man dann auf einmal so erkältet, dass man nur ins Bett fällt.
Dann halt nachts!

Wir sind eh krank und schlaflos, also warum nicht.
Und morgen in die Vorlesung geht eh auch nicht.

Alsooo... Mutti braucht jetzt erstmal nen Kaffee, dann gibts W.I.P. Fotos. :)

Welcome to the Party, Honey!

So.
Hier sind wir also mal wieder. Liz bloggt wieder.

Let's see how long i can keep it up! :)
Oder eher: wie oft ich Zeit habe wirklich Inhalt zu bringen - denn das hier wird vor allem ein Ort für meine Näh- Bastel- und andere terroristische Projekte werden.
Kurz gesagt: all das wofür neben dem Studium und Job wenig Zeit bleibt
. Aaaber wir versuchen das mal.
Es ist doch etwas schwierig, wieder reinzukommen, nachdem man die letzten 3 Jahre (gefühlt 10) nicht geschrieben hat. Aber jetzt bin ich schon im kalten Wasser, also wird auch geschwommen. Und immerhin ist Mitte Mai, da ist das eh erträglich.


Lasst Worten Taten folgen sach ich mal - hiermit bin ich wieder da!